

Blitzstart
Nach dem grossartigen Startsieg in die EHF European Handball League vom vergangenen Mittwoch, Stand am Samstag das Heimspiel gegen Handball Stäfa auf dem Programm. Auf dem Papier eine klare Sache, standen sich doch der Tabellenzweite und der Tabellenletzte gegenüber. Für die Kadetten war ein Sieg Pflicht. Diese Pflicht erfüllten sie auch klar und deutlich. Rasch gingen sie mit drei Toren in Führung. Eine kompakte Verteidigung mit einem ausgezeichneten Torhüter Mathieu Seravalli machte den Angreifern von Stäfa ein Durchkommen sehr schwierig. Mit etlichen Tempogegenstössen schraubten die Gastgeber rasch das Skore hoch. Stäfa liess sich aber nicht entmutigen, nutzte jede sich bietende Chance und konnte nach elf Spielminuten sogar den Anschlusstreffer erzielen. Die Kadetten erhöhten ihre Kadenz wieder und durch Treffer von Yari Prince, Odinn Thor Rikhardsson und Ariel Pietrasik legten die Hausherren schnell wieder zu. Beim Stand von 12:6 in der 20. Spielminute sah sich Stäfas Trainer Maag bereits gezwungen, sein zweites Teamtimeout zu nehmen. Die Kadetten liessen sich davon nicht beirren. Besonders die Zuspiele von Frederik Tilsted auf Kreisläufer Daniel Reznicky, den späteren Bestplayer, klappten hervorragend. Mit der klaren 21:14-Führung endeten die ersten 30 Spielminuten.
Offensivspektakel
Schnell erhöhten die Orangen in der zweiten Halbzeit die Differenz auf plus 10 Tore. Mit dem 30:18 von Tilsted in der 38. Spielminute war die Vorentscheidung gefallen. Beide Teams liessen danach die letzte Konsequenz in der Verteidigung vermissen und so kamen die Zuschauerinnen und Zuschauer in den Genuss eines Offensivspektakels. 89 Tore wurden den 588 Zuschauenden geboten. Darunter einige sehenswerte Aktionen. In der 51. Spielminute zauberte Josip Peric den Ball sehenswert ins Netz zur 38:25-Führung. Blieb noch die Frage, wer für die Nummer 40 verantwortlich sein würde. Frederik Tilsted war es, der mit seinem siebten von insgesamt acht Toren diese Verantwortung übernahm. Die Kadetten feierten einen nie gefährdeten Sieg. Ariel Pietrasik analysierte nach Spielschluss: «Das Schwierigste war heute im Kopf, das Mentale, dass man sich zwischen den europäischen Spielen für den Ligaalltag motivieren muss. Wir sind froh, dass wir nun auch europäisch gestartet sind, und der Sieg gegen Bukarest hat uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben.»
Nächstes Spiel gegen HC Izvidac
Der Sieg gegen Bukarest hat uns viel Selbstvertrauen gegeben.

Kadetten Schaffhausen

