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Perfekter Start in der European League
30. September 2026
Barbara Imobersteg
Das mit viel Spannung erwartete erste Spiel der diesjährigen EHF European League versprach viel Spannung. Und die 1083 Zuschauerinnen und Zuschauer wurden mit bester Handballkost verwöhnt. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit legten die Kadetten Schaffhausen in der zweiten Hälfte nochmals zu und besiegten den rumänischen Vertreter CSM Bucuresti hochverdient mit 39:32.
EHF European Handball League
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39
VS.
(16:16)
32
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ausgeglichene erste Halbzeit

«In der zweiten Halbzeit spielten wir die besten 20 Minuten dieser Saison!», resümierte Trainer Jonas Wille zufrieden nach Spielschluss. Aber auch die erste Hälfte bot den Fans beste Handballkost. Die erste Aktion gehörte Torhüter Leon Bergmann: mit seiner Parade zum Spielbeginn holte er die Orange Wand so richtig ab. In der Verteidigung hatte Bergmann zudem gute Unterstützung durch seine Vorderleute. Aber auch das Team aus Bukarest zeigte sich sehr robust in der Verteidigung. Die Startminuten verliefen dementsprechend ausgeglichen. Dank der sehr gut harmonierenden Abwehr gelang es den Kadetten Mitte der ersten Halbzeit durch einfache Tore die Führung auszubauen. Odinn Thor Rikhardsson erhöhte erst auf 6:3 und nur wenige Minuten später aus spitzem Winkel auf 8:4. Danach schlichen sich leider im Angriffsspiel der Kadetten einige Fehler ein. Die Angriffe wurden etwas überhastet abgeschlossen und so konnte Bukarest mit einem 4:0-Lauf wieder den Ausgleich herstellen. Die Kadetten fingen sich rasch wieder und eroberten die Führung zurück. Die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel waren sehr ausgeglichen. Mit dem 16:16-Unentschieden endete die erste Halbzeit dem Spielverlauf entsprechend.

Die besten 20 Spielminuten der ganzen bisherigen Saison

Die Kadetten starteten mit viel Tempo und Selbstvertrauen in die zweite Halbzeit. Gleich zwei Mal tankte sich Josip Peric kraftvoll durch die grossgewachsenen Abwehrhünen der Gäste durch. Luka Maros war in der 36. Spielminute mit seinem satten Schuss ins hohe Eck für die erneute Führung der Orangen zuständig und nur wenige Sekunden später erhöhte Rikhardsson im Gegenstoss auf 20:18. Nun nahmen die Kadetten so richtig Fahrt auf. Während zehn Spielminuten liessen sie gerade zwei Gegentreffer zu. Und im Angriff? Da spielten sich die Hausherren in einen richtigen Rausch. Einer war besonders effizient: mit seinen 14 Toren war Odinn Thor Rikhardsson einmal mehr das Mass aller Dinge im Angriff. Bukarest versuchte die Niederlage noch mit dem siebtenFeldspieler abzuwenden. Die Kadetten hatten auch darauf eine Antwort parat und liessen sich den auch in dieser Höhe verdienten Sieg nicht mehr nehmen. Ein zufriedener Dimitrij Küttel erklärte nach dem Spiel: « In der ersten Halbzeit mussten wir uns noch etwas herantasten. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir richtig losgelegt. Die europäischen Spiele sind immer etwas Spezielles, ein anderes Gefühl und das ist enorm schön!» Mit 39:32 gingen die Kadetten als klare Sieger von der Platte. Schwierig war in den Schlussminuten nur noch die Wahl zum Bestplayer. Schliesslich fiel die Wahl knapp zu Gunsten von Torhüter Bergmann aus. Er zeigte nicht nur eine hervorragende Abwehrleistung, er liess sich auch noch einen Treffer gutschreiben. Wie in den vergangenen Spielen der QHL ist der erste Sieg in der EHF European League ein Verdienst der ganzen Mannschaft.

es geht Schlag auf Schlag weiter

Schon am nächsten Dienstag findet das nächste Spiel auf der europäischen Bühne statt. Die Kadetten werden dann den HC Izvidac in der BBC Arena begrüssen. Dazwischen steht am Samstag noch das Heimspiel gegen Handball Stäfa auf dem Programm. Keine leichte Aufgabe für die Munotstädter! Mit dem heutigen Sieg haben sie sich aber viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geholt.
Das waren die besten 20 Minuten bisher in dieser Saison!
Jonas Wille
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Bilder © André Frensel
BBC Arena
1083 Zuschauer
Backovic/Palackovic

Kadetten Schaffhausen

Bergmann (12 P./38 %/1), Seravalli (1 P./8%); Meister (2), Prince, Saueressig, Sarlos (2), Rikhardsson (14/3), Tilsted (6), Küttel (3), Peric (3), Olsen, Lutz (1), Pietrasik (3), Markovic, Maros (4), Reznicky; Martinovic: rekonvaleszent
Strafminuten: 4/4
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