

guter Start
Drei Minuten waren gespielt, die Kadetten führten mit 3:0 und Moreno Car liess sich bereits die dritte Parade gutschreiben. Ein Start nach Mass für die Hausherren, die mit der orangen Wand im Rücken sehr konzentriert begannen. Die Kadetten behaupteten den Dreitorevorsprung bis in die zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit gekonnt. Mit einer sehr guten Deckungsarbeit, unterstützt von Car zwischen den Pfosten, machten sie den Berner Angreifern das Leben schwer. Im Angriff leitete Josip Peric gekonnt das Spiel und lancierte seine Mitspieler mit schnellen Anspielen. Zudem hatten die Kadetten mit Odinn Thor Rikhardsson einen äusserst treffsicheren Mann von der Siebenmeterlinie. Mit seinen insgesamt elf persönlichen Treffern, davon acht von acht Penalties, nahm er nach Spielschluss die Bestplayerauszeichnung entgegen. Der BSV Bern liess sich nicht beirren und kämpfte um den Anschluss. Kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit nutzen die Berner eine Unkonzentriertheit der Kadetten aus. Levin Wanner stellte mit zwei Treffern den Anschluss zum 15:14 her.
Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit waren geprägt durch Fehler von beiden Teams. Mit zwei starken Paraden verhinderte Car vorerst den Ausgleichstreffer. Nach drei langen, torlosen Minuten musste sich Car doch noch geschlagen geben. Weingartner erzielte den Ausgleich für die Berner und Topscorer Wanner erzielte kurze Zeit später gar den Führungstreffer für den BSV Bern. Die Kadetten zeigten eine starke Reaktion. Mit einem gefühlvollen Heber stellte Peric in der 41. Minute wieder auf plus drei für die Kadetten. Den Gegenstoss fing Marvin Lier ab und stellte mit seinem Treffer erstmals auf plus vier für das Heimteam. «Wir hatten ein paar Mal die Chance wegzuziehen, aber eine Vorentscheidung gegen Bern kann man nie erzwingen. Die sind kämpferisch sehr stark, geben nie auf», so Lier nach Spielschluss. Die Berner kämpften sich wieder heran und konnten 15 Minuten vor Spielschluss noch einmal den Ausgleich erzielen. Patrik Martinovic und zwei Mal Lier legten aber in der Schlussphase wieder zwei Tore für die Kadetten drauf. In den Schlusssekunden dieses dritten Spiels flatterten beidseits die Nerven, mit dem besseren Ende für die Kadetten. Dank des 31:30-Erfolges stehen die Kadetten im Playoff-Final. Treffend dazu meinte Lier: «Wir haben es spannender gemacht, als es nötig gewesen wäre.»
warten auf den Finalgegner
Wir haben es spannender gemacht, als es nötig gewesen wäre.


